“Master of Orion” ist ein rundenbasiertes Strategiespiel. Die Älteren unter euch können sich vielleicht noch an den Titel “Master of Orion 2” von 1996 erinnern, auf Welches der aktuelle Titel stark aufbaut. Dieser ist am 26. Februar diesen Jahres im Steam Early Access erschinen und inzwischen für die Platformen Windows, Linux und Mac OS X verfügbar.

Im Spiel ringen 10 Rassen um die Vorherrschaft im Universum. Es finden sich die üblichen Zutaten des Genres wie Kolonisation, Erkundung, Forschung, Krieg oder Diplomatie wieder.

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Ihr könnt am Anfang ein noch sehr knappes Tutorial auswählen, was die Basics des Spiels vermitteln soll. Allerdings stehen auch für die meisten Funktionen im Spiel Tooltipps bereit, ansonsten seid ihr auf euch alleine gestellt.

Sobald ihr eine Rasse ausgewählt habt und einige Startparameter wie Größe der Galaxie und Anzahl der Gegner gesetzt habt, findet ihr euch mit einem besideltem Planet und einer Startflotte von einem Kolonieschiff und 2 Scouts auf dem Hauptbildschirm wieder.

Hier sieht man auch gleich eine der Neuerungen gegenüber dem Klassiker: Schiffe können sich nicht frei bewegen sondern folgen festen Wegen zwischen Systemen, den Warp Points. Diese können mit Basen verteidigt werden, welche von Konstruktionsschiffen gebaut werden, was dazu führt, dass man stets weiß, wenn sich ein Gegner nähert. Mir gefällt die Neuerung, kann mir aber auch vorstellen, dass das vielen eingefleischten Fans nicht gefällt.

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Auf den Planeten könnt ihr ganz im Stile des Klassikers in den Bereichen Forschung, Nahrung und Produktion eure Bevölkerung zuweisen und so dort eine höhere Produktion zu erreichen.

Jeder Planet hat noch dazu eine Bauschleife, in denen ihr Gebäude für den Planeten oder Schiffe bauen könnt.

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Der Techtree ist mächtig und überfordert einen als Einsteiger ein wenig. Allerdings gibt das Spiel auch Forschungsempfehlungen. TechTrees sind für alle Rassen gleich, jedoch gibt es Forschungen, bei denen man sich zwischen zwei Ergebnissen entscheiden muss.

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Kämpfe finden nicht mehr als taktische, rundenbasierte Kämpfe in Echtzeit statt, sondern in Echtzeit. Man hat außerdem relativ wenig Einflussmöglichkeiten, so dass man schnell zu dem “Auto-Resolve”-Modus übergeht. Dies ist gleichzeitig auch einer der wenigen Punkte die von relativen vielen Steam-Usern bemängelt werden.

Wie es sich für ein echtes “Master of Orion” gehört gibt es zahlreiche Siegbedingungen, über den Stand kann man sich jederzeit über einen eigenen Menüpunkt informieren. So gibt es neben der Wahl zum Führer des “Galactic Council” oder einem Punktesieg gibt es natürlich auch den Eroberungssieg.

Fazit: Ein in fast allen Punkten gut überarbeiter Klassiker, an den sich Fans nur an den etwas schwächelnden taktischen Kämpfen stören dürften. Am Ende der Early Access Phase, die mit “mindestens 3 Monate” angesetzt wurde, dürfte sich ein Kauf lohnen.

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