Wer über Land reist, kennt das Problem: Kaum lichten sich die Häuserreihen, nimmt auch das Funksignal des Handys ab. Von der Leistungsfähigkeit des Internetzugangs ganz zu schweigen. In Entwicklungsländern ist die Versorgungslage noch dramatischer: Bis zu 96 Prozent der Haushalte verfügen nicht über einen Internetanschluss. Das Fraunhofer-Institut zeigt auf der CeBIT 2012, wie Versorgungslücken durch die neue Wireless-Backhaul-WiBACK-Technologie geschlossen werden könnten.

Diese Technologie baut ein drahtloses Netzwerk durch den Einsatz kompatibler Router auf. Dabei werden prinzipiell alle Funktechnologien unterstützt. Die benötigte Energie kann beispielsweise in Wüstenregionen über Solarzellen generiert werden. Die WiBACK-Technologie ist kostengünstig, wartungsarm und selbstkonfigurierend. Auch in Deutschland können auf diese Weise ländliche Regionen an das Breitband- und Mobilfunknetz angeschlossen werden. Das System ist bei allen Vorteilen zudem sehr Strom sparend. Es erkennt, beispielsweise bei einem Fußballspiel, wie hoch der Bedarf von Netzknoten ist und erhöht zeitlich begrenzt die Gesamtkapazität des Netzwerks.
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