Ab dem 11. November wird es in Deutschland neue, digital lesbare Personalausweise geben. Zur Cebit begann das Bundesinneministerium mit dem Countdown. Erste Informationen dazu gibt es am Stand des Bundesinnenministeriums (Halle 9, Stand B 60).

Die Bundesdruckerei zeigt in derselben Halle bereits, wie der neue Ausweis erstellt wird. So kann man als Besucher der Cebit seine Personalien in fiktiver Form angeben und ein Foto von sich erstellen lassen. Ein paar Minuten später kann man sich dann das Muster am Stand der Bundesdruckerei abholen.

Der neue Ausweis sieht nicht nur anders aus und hat ein neues Format (Kreditkartengröße), sondern lässt sich auch vielfältiger einsetzen als sein Vorgänger.

Er enthält einen RFID-Chip um sich drahtlos auslesen zu lassen und ist mit einer sechsstelligen PIN gesichert. Er soll sich außer als herkömmliches Ausweisdokument auch für die Identifikation im Internet nutzen lassen.

Weitere Szenarien entwickeln derzeit Forscher des Fraunhofer FOKUS. Auf der Cebit (Halle 9, Stand B36) zeigen sie, wie man sich in Zukunft auch im Online-Shop oder am Telefon elektronisch ausweist.

Neben einem biometrischen Abbild des Eigentümers wird er auch einen Fingerabdruck und eine elektronische Signatur enthalten.

Durch die elektronische Identifikation könnten etwa Behördengänge erstmals komplett vom heimischen Schreibtisch aus erledigt werden. Allerdings sehen Kritiker auch ein hohes Missbrauchpotential.

Der deutsche elektronische Personalausweis ist ein weiterer Schritt, um unsere Identität insbesondere in der digitalen Welt auch in der Zukunft zu schützen", berichtet Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei.
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