Mit dem Regierungsprogramm "Society 5.0" will Japan nicht nur seine Wirtschaft fit für die Digitalisierung machen, sondern auch seine Gesellschaft dafür gewinnen: Das Programm liefert viele Argumente, welche positiven Veränderungen eine zunehmende Digitalisierung auf und für alle Japaner hat. Als Partnerland der CeBIT 2017 präsentiert Japan seine Vision der digitalen Zukunft – mit der größten Ausstellung ihrer Art in der CeBIT-Geschichte.

Während Deutschland auf dem besten Weg zur Industrie 4.0 ist, geht Japan, das Partnerland der CeBIT 2017, schon einen Schritt weiter: Das Regierungsprogramm "Society 5.0" stärkt nicht nur die Wirtschaft, sondern setzt auch bei der Bevölkerung an. Der Regierung schwebt nicht weniger als eine neue, supersmarte Gesellschaft vor, die "Society 5.0".

Die Partnerschaft mit der CeBIT 2017 nutzt Japan, um sich über die neuesten Trends und Möglichkeiten der d!conomy zu informieren und gleichzeitig seine Lösungsansätze und Visionen zu präsentieren. Mit einer Gesamtfläche von rund 7 200 Quadratmetern ist der japanische Länderpavillon, verteilt auf die Hallen 4 und 12, der größte in der Geschichte der CeBIT.

Das Regierungsprogramm "Society 5.0" formuliert Lösungsansätze für die zentralen Herausforderungen der japanischen Gesellschaft, insbesondere die zunehmende Überalterung der Gesellschaft, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen. Dazu müssen laut einem Thesenpapier des japanischen Industrieverbandes Keidanren "fünf Mauern durchbrochen" werden, die gegenwärtig noch die Entwicklung des Landes zur "Society 5.0" hemmen: die öffentliche Verwaltung, das Rechtssysstem, Wissenslücken in Sachen Digitalisierung, der Fachkräftemangel und die Akzeptanz der Bevölkerung.

Eine gemeinsame, landesweite Vision von der Society 5.0 soll dafür sorgen, dass das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine einen höheren Stellenwert bekommt und moralische, ethische und wirtschaftliche Aspekte der Digitalisierung in der Gesellschaft verankert werden.

Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, schlägt der Verband den japanischen Unternehmen mehrere Maßnahmen vor. Dazu gehört die Unterstützung des mobilen Arbeitens und das Einbeziehen von Führungskräften in die Ausbildung sowie die Diversifizierung der Arbeitskräfte. Von der Regierung wünscht sich der Verband staatliche Beihilfen für innovative Unternehmen und eine Anpassung der Rechtsprechung an die digitale Welt.

Über den Autor
Scout
Autor: ScoutWebsite: http://www.nexplay.deE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Redaktionsleitung
Gamer aus Leidenschaft...



Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren