Auf diesen Termin haben wir lange gewartet, um zum ersten Mal selbst Hand anlegen zu können. Nintendos sehnlichst erwarteter, neuer Mario Teil steht in den Startlöchern: Super Mario Odyssey. Zwar gab es mit Super Mario Sunshine schon ein mal einen Ableger der Serie, welcher in einer stadtähnlichen Umgebung spielte, doch diesmal soll alles anders werden. Mario reist dabei durch die Welt, durch Städte, Wüsten und Landschaften.

Gleich zu Anfang könnte der Spieler, aufgrund seiner bisherigen Gewohnheit, leicht irritiert sein. Unsere Quests erhalten wir von Menschen. Ja, von Menschen. Nicht etwa von Peach oder Konsorten. Wobei die Grundgeschichte und der Anlass um die Welt zu reisen, natürlich erneut mit dem Pilzkönigreich zusammen hängt. Aber wir wollen nicht spoilern. Mit unseren Sprungfertigkeiten bewegen wir uns also durch die Stadt, quatschen hier und da mit Passanten und fühlen uns nach kurzer Spielzeit in der ungewohnten Umgebung zurecht. Niemand hier scheint sich über uns zu wundern, wenn wir von Dach zu Dach springen oder die Motorhauben von Taxen als Sprungfedern benutzen. Da fühlen sich Szenarien ausserhalb der Stadt eher gewohnt an.

Gänzlich neu ist Marios Hut. Der rote Klassiker dient in Mario Odyssey nämlich zum einen als Geschoss um Gegner auszuschalten. Viel Interessanter ist jedoch die Interaktion mit Umgebung und mehr oder weniger Lebewesen. So kann der Hut an vielen Stellen eingesetzt werden um Dinge zu aktivieren, lustige Gimmiks zu verwenden, an Rädchen zu drehen oder eben um sich in andere Lebewesen hineinzuversetzen. Dies stellt wohl neben dem Setting auch die größte Neuerung im Gameplay dar. An vielen Stellen ist es praktisch, an anderen notwendig um überhaupt weiter zu kommen. Werfen wir also die rote Kopfbedeckung auf eine Kanonenkugel, so verwandeln wir uns in diese und können ein Stück weit damit fliegen oder Barrieren zerstören. Ach zur Tarnung leistet die Funktion gute Dienste.

Grafisch waren wir ein bisschen enttäuscht. Die Welt wirkt auf uns recht pixelig, dafür das der neue Ableger auf Nintendos aktueller Konsole Switch im vierten Quartal 2017 erscheinen wird. Aber Grafik war schließlich noch nie so wichtig bei dieser Art von Spielen, auf das Gemaplay kommt es an. Hier liefert Mario gewohnt gute Qualität ab. Die nun viel offenere Spielwelt läd zum erkunden ein, die vielen Interaktionen machen Spaß. Wie bereits erwähnt, ist das Setting gewöhnungsbedürftig. Für den Mut allerdings kann man nur dankbar sein, denn "normale" Mario-Spiele gibt es viele.

Es ist dringend notwendig, dass wir uns das Spiel in vollem Umfang bei Release genauer ansehen. Schließlich sind wir sicher, dass uns noch viel mehr erwarten wird, als wir auf der gamescom haben sehen können. Wir freuen uns auf den Release dieses Toptitels für die Switch und bleiben am Ball.

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