Kunstvoll gearbeitete jahrhundertealte Bücher sind so empfindlich, dass sie den Klima-Tresor fast nie verlassen. Nur wenigen Privilegierten ist es erlaubt, in den Kostbarkeiten zu blättern. Besucher der CeBIT 2013 haben trotzdem die Chance zur historischen Schmökerstunde – dank des neuen Interactive 3-D-Book-Explorers, den das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI, vorstellt.

Interessierte können per Fingerzeig Seiten umblättern, Schrift und Abbildungen vergrößern und sogar weiterführende Informationen aufrufen. Geblättert wird in einer virtuellen 3-D-Darstellung des Originals. Das HHI hat diese Lösung in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek entwickelt. Dabei ist die Digitalisierung historischer Bücher keinesfalls neu. Das präsentierte Verfahren geht jedoch einen entscheidenden Schritt weiter: Erstellt wurde ein generisches Buchmodell, sprich: ein quasi leeres Softwarebuch, das Scans zu einem realitätsgetreuen dreidimensionalen Gesamtbuch zusammensetzt. Sogar die Wölbung der Seiten beim Umblättern wird dabei verblüffend echt nachempfunden. Ein echter Hingucker.
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