CDs erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit als preiswertes hochqualitatives Medium für Audio und Daten. Der Haken daran: CDs halten nicht ewig. Doch was kann der Nutzer schon tun, wenn der CD-Player das Abspielen der CD mit dem Lieblingsmix verweigert oder die CD-ROM mit dem Datenbackup nicht mehr lesbar ist? Eine unkonventionelle Antwort auf diese Fragen geben kluge Köpfe der Hochschule RheinMain auf der CeBIT 2014 mit der Vorstellung ihres Projekts Channel Code Copy of Compact Discs.

Grob gesagt macht das Forscherteam ein hochauflösendes Foto von der CD und überlässt einem Computer die Aufgabe, aus den Milliarden mikroskopisch kleinen Pit-Land-Mustern auf dem Foto der CD einen sinnvollen Inhalt zu rekonstruieren. Dafür nutzen sie einen konventionellen CD-Player als eine Art Mikroskop, um die winzigen Pit-Land-Strukturen auf einer CD quasi abzufotografieren und auf einem Rechner zu speichern. Ein derartiges Foto einer 60-Minuten-CD hat dann beispielsweise über 15 000 Mega-Pixel. Eine dafür entwickelte virtuelle CD-Player-App kann dieses Foto dann hörbar bzw. lesbar machen.
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