Wer heute in eine Notlage gerät, muss für das Absetzen eines Hilferufes nur sein Handy nutzen. Doch wie ruft man Hilfe herbei, wenn es, wie beispielsweise in einer Höhle, keinen Netzempfang gibt? Eine SOS-App, die dieses Problem löst, bringt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) mit zur CeBIT 2015.

Das neue System besteht aus zwei Komponenten: Eine SOS-App, die vom Opfer aktiviert wird, verschickt ein Notsignal über den Wi-Fi Service Identifier (SSID), indem als Netzwerkname für den errichteten Access Point eine verständliche Botschaft gewählt wird, etwa „bin verschüttet“. Die Hilfskräfte verfügen über eine Sucher-App. Sie scannt die Umgebung, in welcher der Hilfesuchende vermutet wird, nach Wi-Fi-Netzwerken ab. Spürt sie den Notruf auf, schickt sie dem Opfer ein Signal, dass es geortet wurde. Das Ganze funktioniert mit handelsüblichen Android-Smartphones bis zu einer Reichweite von bis zu etwa 100 Metern.

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