Seit Juni 2015 ist ein auf Cadenza Web basierendes Seismologie-Portal online, welches die aktuelle Erdbebenaktivität in Mitteldeutschland und den angrenzenden Regionen zeigt. Öffentlichkeit und Behörden bekommen so frühzeitig die nötigen Informationen über etwaige drohende Gefahren.

Es sind keine verheerenden Erdbeben, die regelmäßig die Region Mitteldeutschland erschüttern. Aber manchmal sind sie spürbar – so wie Ende August dieses Jahres, als nördlich von Gera die Erde mit einer Magnitude von 2,4 bebte – und sie sind vor allem zahlreich. Fast täglich werden Ereignisse registriert. Insgesamt 36 Seismologische Stationen gibt es in den verschiedenen Regionen Mitteldeutschlands, um den Pulsschlag der Erde zu beobachten. Im „Seismologie-Verbund zur Erdbebenbeobachtung in Mitteldeutschland“ arbeiten mehrere Institutionen zusammen. Sie betreiben im Thüringer Seismologischen Netz 20 Stationen, im Sachsennetz neun Stationen und in Sachsen-Anhalt drei Stationen. Außerdem befinden sich vier Stationen des deutschen Regionalnetzes im Territorium. Der Verbund koordiniert die staatliche Erdbebenbeobachtung in Thüringen, Sachsen sowie Sachsen-Anhalt und informiert die Öffentlichkeit über aktuelle seismologische Ereignisse.

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