Mit Mixed Reality Production 4.0 präsentieren Forscher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) neue, ortsübergreifende Formen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) auf der CeBIT 2017. Anpassbare und trainierbare Leichtbauroboter interagieren auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF, Halle 6, Stand A34) mit ihren menschlichen und robotischen Kollegen auf dem Stand des DFKI (Halle 6, Stand B48).

Drei baugleiche Roboter auf dem DFKI-Stand werden von einem Operator auf dem benachbarten BMBF-Stand über eine HoloLens-Brille telemanipuliert. Außerdem zeigen Forscher die Telemanipulation von zwei Robotern (Universal Robotics UR, MiR 100) per Live-Schaltung in das MRK4.0-Innovationslabor des DFKI am Standort Saarbrücken.

Ein weiteres Thema ist die Telemanipulation in der unmittelbaren Umgebung. Dazu werden drei Roboter – ein ABB Yumi, ein Universal Robotics UR und ein Mobilitätsroboter MiR 100 – zusammen mit dem Operator am BMBF-Stand gemeinsam Aktionen ausführen. Der Operator steuert die Abläufe in einer Mixed-Reality-Umgebung (HoloLens) mit Gesten. Die Roboter führen die Befehle aus und greifen oder bewegen Objekte auf einer Ablage, die auf dem Mobilitätsroboter montiert ist. Das Objekt wird so sicher zwischen den Leichtbaurobotern transportiert. Ziel ist die Einübung des fehlerfreien Handlings der Roboter in einer Gefahrgut-Situation.

Praktische Einsatzgebiete sind unter anderem in der Fernwartung, Telepräsenz, Teleproduktion bzw. Teleoperation sowie Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK).

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